Moabit
Buchtitel: Moabit
Originaltitel: Moabit
Softcover: 88 Seiten
Verlag: Galiani
Genre: Kurzgeschichte
Erstveröffentlichung: 2017
Wen fasziniert sie nicht? Charly Ritter, die große Liebe von Kriminalkommissar Gereon Rath, die ihren eigenen Kopf hat, so charmant wie neugierig ist und ein Geheimnis in sich zu tragen scheint. In Moabit lernen wir Charly kennen, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Gerade hat sie das Abitur im Kleistlyzeum geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre frisch errungene Freiheit genießt Lotte vor allem nachts, bei heimlichen Eskapaden mit ihrer Freundin Greta durch die Tanzlokale Berlins. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine und Stenografie, denn eins ist klar: Ihr Studium wird sie sich selbst finanzieren müssen. Charlottes Vater ist Gefängniswärter – ein einfacher, ehrlicher Mann. Doch seine Ansprüche an seinen Augenstern Lotte in puncto Bildung, Ehre und Anstand sind hoch. Und Lotte ist ein Vaterkind. Kein Wunder, dass es nicht spurlos an ihr vorübergeht, als ihr Vater eines Tages in ein brutales Attentat im Moabiter Gefängnis verwickelt wird. Ein Vorfall, der Charlottes weiteres Leben prägt und der aus Lotte letzten Endes Charly macht.
So ganz kann ich mich von den Charakteren der Gereon-Rath-Reihe noch nicht trennen. Aus diesem Grund habe ich die eBooks der Kurzgeschichten bei Skoobe heruntergeladen. In Moabit wird im Grunde die bekannte Geschichte von Charlys Vater erzählt, allerdings aus drei verschiedenen Perspektiven: des Schränkers Winkler, Charlys Vater und Charly selbst. Es hat nicht viel Neues zu Tage gebracht, war aber schön zu lesen. Die Illustrationen von Kat Menschik sind ebenfalls sehr schön.
5 Sterne
Gelesene Seiten: 88 Seiten
Lesezeit: 1 Tag
Preis: 0,00 € (Skoobe)
Besuchte Kontinente: Europa
Besuchte Länder: Deutschland
Besuchte Orte: Berlin