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Die folgenden Bücher habe ich irgendwann in meiner Jugend bereits einmal gelesen.
Blyton, Enid – Fünf Freunde erforschen die Schatzinsel (1)
Was kann es Schöneres geben, als den Sommer auf der Felseninsel zu verbringen? Hier ist alles so geheimnisvoll – die alte Ruine, das Labyrinth, ein finsteres Verlies. Als dann auch noch bei einem Sturm ein altes Wrack angespült wird, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn an Bord finden die Kinder, gut versteckt, eine mysteriöse, alte Schatzkarte …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf neuen Abenteuern (2)
Das werden bestimmt langweilige Ferien in dem alten Felsenhaus! Wegen des stürmischen Wetters können die Fünf Freunde nicht raus und zu allem Übel ist auch noch täglicher Unterricht bei einem Hauslehrer angesagt. Doch als die Kinder eine alte Leinwandrolle mit unleserlicher Schrift und geheimnisvollen Zeichen entdecken, wittern sie ein neues Abenteuer …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf geheimnisvollen Spuren (3)
Die Fünf Freunde hatten geglaubt, ihre Felseninsel mit der Ruine und dem angespülten alten Wrack in- und auswendig zu kennen. Und doch entdecken sie in diesen Ferien etwas Neues: eine geheimnisvolle Höhle, hoch oben in den Felsen. Ein gutes Versteck – und das brauchen sie auch schon bald. Denn irgendwer schleicht nachts auf der unbewohnten Insel herum …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf Schmugglerjagd (4)
Ferien auf dem Schmugglerhügel, mitten in einer gefährlichen Moorlandschaft, in einem alten, mysteriösen Haus – das klingt unheimlich, finden selbst die Fünf Freunde. Und tatsächlich treffen sie dort auf jede Menge zwielichtige Gestalten. Und alle hier scheinen irgendetwas gegen Hunde zu haben. Oder nur gegen Spürhunde? Das Abenteuer ist schon bald in vollem Gange …
Blyton, Enid – Fünf Freunde beim Wanderzirkus (5)
Als ein Wanderzirkus mit bunten Wagen, vielen Tieren und einem netten Zirkusjungen vorbeizieht, kommen die Fünf Freunde auf die Idee, ihre Ferien mal ganz anders zu verbringen! Und so fahren sie den Zirkusleuten einfach hinterher. Doch nicht alle sind nett im Zirkus. Vor allem der Oberclown Dan, der nur in der Manege lachen kann, hat ganz sicher was zu verbergen …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf der Felseninsel (6)
Die Fünf Freunde ahnen, dass auf der Felseninsel etwas nicht in Ordnung ist. Georges Vater hat sich die Felseninsel für eines seiner Experimente ausgeliehen und einen seltsamen Beobachtungsturm darauf gebaut. Und plötzlich ist das Betreten verboten, obwohl doch eigentlich George die rechtmäßige Besitzerin der Insel ist. Was ist hier los? Wird Georges Vater etwa bedroht?
Blyton, Enid – Fünf Freunde im Zeltlager (7)
Die Fünf Freunde beschließen, zelten zu fahren. Ferien oben im Hochmoor, das versprechen aufregende Tage zu werden. Denn schon in der ersten Nacht hören sie ein seltsames Grollen, plötzlich steigt Dampf aus der Erde. Als man ihnen von Geisterzügen erzählt, die in einem stillgelegten Tunnelsystem unterwegs sein sollen, ist ihre Neugier geweckt …
Blyton, Enid – Fünf Freunde geraten in Schwierigkeiten (8)
Diesmal scheinen es ruhige Ferien für die Fünf Freunde zu werden. Sie haben sich zu einer längeren Fahrradtour entschlossen. Unterwegs treff en sie auf Hardy, und mit ihm beginnen auch die Schwierigkeiten. Dick wird entführt. Die Spur führt sie zu einem großen Anwesen auf dem Eulenberg, seltsame Leute hausen dort. Bei einer nächtlichen Erkundungstour schließen sich plötzlich hinter ihnen wie von Geisterhand die schweren Tore und sie sind gefangen …
Blyton, Enid – Fünf Freunde helfen ihren Kameraden (9)
Endlich wieder Ferien im Felsenhaus! Julian, Dick und Anne sind hell begeistert. Doch schon in der zweiten Nacht passiert es: Was für ein Durcheinander im Arbeitszimmer von Onkel Quentin – alle Schubfächer sind durchwühlt – wichtige Aufzeichnungen fehlen! Die Fünf Freunde wollen der Sache auf den Grund gehen, doch da ist plötzlich auch George verschwunden …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf großer Fahrt (10)
Auf einer Wanderung im Moor verletzt sich Timmy beim Hasen jagen. Während George und Julian einen Tierarzt suchen, machen sich Dick und Anne auf den Weg zum Blauweiherhof, ihrer Unterkunft für die Nacht. Doch im strömenden Regen verlaufen sie sich und es ist schon dunkel, als sie ihr Ziel endlich erreichen – erschöpft schlafen sie ein. Um Mitternacht wacht Dick auf, weil jemand seinen Namen ruft. Kurz darauf flattert ein Zettel durch das Fenster, mit einer geheimnisvollen Nachricht und schon beginnt ein neues Abenteuer …
Blyton, Enid – Fünf Freunde als Retter in der Not (11)
Julian, Dick und Anne verbringen ihre Ferien wieder einmal bei ihrer Cousine George im Felsenhaus. Als sie in der Nähe einige Höhlen erkunden wollen, kommen sie auch an einem Flughafen vorbei, der streng bewacht wird. Von ihm aus starten sogar in der Nacht noch Maschinen. Die Fünf Freunde beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen …
Blyton, Enid – Fünf Freunde im alten Turm (12)
Winterferien in den Bergen! Die Fünf Freunde sind begeistert. In der Nähe ihrer Unterkunft befindet sich ein alter Turm, in dem eine verrückte alte Frau mit ihrem Hund leben soll. Die Einheimischen erzählen sich, dass der Turm häufig in einen dichten, flimmernden Nebel eingehüllt sei und der Berg darunter magnetisch wäre. Die Freunde glauben nicht an diese Schauermärchen, bis eines nachts die Erde bebt …
Blyton, Enid – Fünf Freunde jagen die Entführer (13)
Ein befreundeter Wissenschaftler von Onkel Quentin wird bedroht. Daher bittet er Quentin für einige Zeit seine Tochter Berta bei sich aufzunehmen. Doch ist Berta im Felsenhaus wirklich sicher? Die Fünf Freunde machen sich auf die Jagd nach den Erpressern …
Blyton, Enid – Fünf Freunde verfolgen die Strandräuber (14)
Die Fünf Freunde verbringen die Ferien auf einem Bauernhof in Cornwall. Diesmal, so haben sie sich geschworen, wird jedem Abenteuer aus dem Weg gegangen. Ehrenwort! Doch dann entdecken sie den alten Turm, den Strandräuber früher als falschen Leuchtturm verwendet haben, und sie sehen das Licht, das in stürmischen Nächten auch heute noch brennt. Da werden die Freunde wortbrüchig …
Blyton, Enid – Fünf Freunde wittern ein Geheimnis (15)
Beim Zelten entdecken Anne und George eine verfallene Hütte. Sie scheint unbewohnt, doch als Anne sich in der Nacht etwas zu trinken holen will, beobachtet sie, wie dort immer wieder ein Licht an- und ausgeschaltet wird. Kann damit der seltsame Junge etwas zu tun haben, dem die Freunde immer wieder begegnen, der sich aber nicht immer an sie erinnert? Als sie anfangen, die Hütte näher in Augenschein zu nehmen, entdecken sie einen Geheimgang …
Blyton, Enid – Fünf Freunde auf dem Leuchtturm (16)
Eigentlich wollten die Fünf Freunde ihre Ferien bei George im Felsenhaus verbringen. Aber Onkel Quentin hat wieder einmal Besuch von befreundeten Wissenschaftlern und Kollegen – das Haus ist voll. Da ergibt sich für die Freunde unverhofft die Möglichkeit, in den nahegelegenen Leuchtturm umzuziehen. Bald entdecken sie einen Tunnel unter dem Meer – ob er sie wohl zu dem seit langem verschollenen Goldschatz führt?
Blyton, Enid – Fünf Freunde im Nebel (17)
Ferien auf dem Reiterhof – was für ein Spaß! Da hören die Fünf Freunde von einem nahe gelegenen Moor, um das sich unheimliche Geschichten ranken. Natürlich beschließen die Freunde das Moor näher zu erkunden. Sie sind schon mitten auf dem gefährlichen, einsamen Gelände, als plötzlich dichter Nebel aufzieht …
Blyton, Enid – Fünf Freunde und das Burgverlies (18)
Die Fünf Freunde verbringen ihre Ferien auf einem alten Hof, der früher einmal Teil einer Burg war. Dort treffen sie auf die Zwillinge Harry und Harriet, die ihnen mehr von diesem sagenumwitterten Ort erzählen: Vor mehreren Jahrhunderten sei der Hof niedergebrannt worden, und hinter vorgehaltener Hand wird noch immer von finsteren Burgverliesen und versteckten Schätzen gemunkelt. Die Fünf Freunde beginnen zu graben …
Blyton, Enid – Fünf Freunde und ein Zigeunermädchen (19)
Während die Fünf Freunde in zwei Wohnwagen in der Nähe einer alten Burg campieren, taucht ein Wanderzirkus auf. Die Freunde lernen das Schaustellermädchen Jo kennen und stellen fest, dass es zwischen den Zirkusleuten und der Burg eine Verbindung geben muss. Doch die Schausteller geben sich seltsam verschlossen. Da entdecken die Freunde ein Gesicht in einem der Burgfenster, obwohl der Turm fest verschlossen ist …
Blyton, Enid – Fünf Freunde und der Zauberer Wu (20)
Dick, George, Julian, Anne und Timmy besuchen ihren Freund Tinker, dessen Vater wie Onkel Quentin Wissenschaftler ist. Gemeinsam gehen die Kinder in einen Zirkus, wo sie einen lustigen Schimpansen namens Charly kennenlernen. Als in den Turm, in dem Tinkers Vater seine Forschungsergebnisse aufbewahrt, eingebrochen wird, gerät Charly unter Verdacht. Doch die Kinder glauben nicht an die Schuld des Affen und beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen …
Blyton, Enid – Fünf Freunde machen eine Entdeckung (21)
Etwas entfernt von dem Haus am Meer, indem die Fünf Freunde die Ferien verbringen, liegt eine kleine Insel, der man geheimnisvolle Namen gegeben hat. Kein Wunder, dass die fünf Freunde neugierig werden. Aber auch ein paar Gauner haben von den Goldstatuen gehört, die dort verborgen sein sollen …
Grisham, John – Die Akte (1992)
In einer Oktobernacht werden zwei Richter des obersten Bundesgerichts der USA ermordet. Die Jurastudentin Darby Shaw legt eine Akte über den schlimmsten politischen Skandal seit Watergate an – ein tödliches Dokument für alle, die sie kennen. Eine erbarmungslose Jagd beginnt.
Grisham, John – Der Klient (1993)
Der elfjährige aufgeweckte Mark beobachtet den Selbstmordversuch eines Mannes. Er will eingreifen, aber es ist zu spät. Der Mann, ein New Yorker Mafia-Anwalt, stirbt, nachdem er ein Geheimnis losgeworden ist: Er nennt den Ort, an dem ein ermordeter Senator vergraben liegt, dessen mutmaßlicher Mörder vor Gericht steht. Mark gerät in eine Zwickmühle: FBI und Staatsanwaltschaft setzen ihn unter Druck, damit er auspackt. Die Mafia ihrerseits versucht mit allen Mitteln das zu verhindern.
Grisham, John – Die Kammer (1994)
Seit fast zehn Jahren sitzt der alte Sam Cayhall in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung. Obwohl er von der Schuld seines Mandanten überzeugt ist, bemüht sich der junge Anwalt Adam Hall um den Aufschub der Vollstreckung. Denn Sam Cayhall ist sein Großvater, und Adam hofft, durch den Prozess Aufklärung über seine zerstrittene Familie zu erhalten.
Grisham, John – Der Regenmacher (1995)
Rudy Baylor, ein Jurastudent im letzten Semester, gewinnt seine ersten „Mandanten“, eine Ehepaar, dessen Sohn an Leukämie erkrankt ist. Die Krankenversicherung weigert sich, für die wahrscheinlich lebensrettende Therapie zu zahlen. Rudy erkennt bald, dass er es mit einem riesigen Versicherungsskandal zu tun hat. Er nimmt den Kampf gegen eines der mächtigsten, korruptesten und skrupellosesten Unternehmen Amerikas auf.
Grisham, John – Das Urteil (1996)
In Biloxi, einer verschlafenen Kleinstadt an der Golfküste von Mississippi, findet ein Prozess statt, der weltweit Aufsehen erregt. Da die Geschworenen unter großem Druck stehen, sieht sich der Richter genötigt, die Jury von der Außenwelt abzuschotten: Er sperrt sie unter strikter Bewachung in einer Motel. Dennoch mehren sich die Anzeichen, dass die Jury von außen kontrolliert wird, denn im Hintergrund lauern handfeste Interessen: Für einen mächtigen Konzern geht es um Milliarden.
Grisham, John – Der Partner (1997)
Patrick Lanigan ist ein junger Anwalt mit glänzender Zukunft, doch dann beendet ein schrecklicher Unfall sein Leben. Sechs Wochen später verschwinden 90 Millionen Dollar vom Geheimkonto der Kanzlei. Ist Lanigan noch am Leben?
Grisham, John – Der Verrat
Michael Brock ist der aufsteigende Stern bei Drake & Sweeney, einer großen, einflußreichen Anwaltskanzlei in Washington, D.C. Das Geld stimmt, und die Aussichten auf eine Teilhaberschaft sind für den jungen Anwalt mehr als gut. Ein Leben auf der Überholspur, keine Zeit zum Stehenbleiben, keinen Augenblick zum Nachdenken, keine Zeit fürs Gewissen. Doch eine gewalttätige Begegnung mit einem Obdachlosen gibt seinem Leben eine unerwartete Richtung. Michael überlebt, der Geiselnehmer nicht. Wer war dieser Mann, was trieb ihn zu dieser Wahnsinnstat? Michael stellt Nachforschungen an, gräbt in der Geschichte des Mannes und findet ein schmutziges Geheimnis, in das die ehrbare Kanzlei Drake & Sweeney verwickelt ist.
Grisham, John – Das Testament (1999)
Ein milliardenschwerer, lebensmüder Geschäftsmann, eine gierig lauernde Erbengemeinschaft, eine im brasilianischen Regenwald arbeitende Missionarin und ein ehemaliger Staranwalt, der es noch einmal wissen will – das sind die Akteure im Testament. Es geht um Geld, Macht und Ehre, und es geht um Leben und Tod.
Grisham, John – Die Bruderschaft (2000)
Drei verurteilte Richter brüten im Gefängnis über einem genialen Coup. Wenn alles klappt, haben sie für die Zeit nach dem Knast ausgesorgt. Sie sind gerissen und haben die richtigen Kontakte, aber ist ihre Strategie wirklich wasserdicht? Ein raffiniertes Szenario entlang der Säulen der Macht.
Grisham, John – Der Richter (2002)
Richter Atlee ist beliebt und einflussreich. Weil er sein Ende nahen fühlt, ruft er seine beiden Söhne nach Hause, um Erbschaftsangelegenheiten zu regeln: Ray, 43, ist Juraprofessor und seit kurzem wieder allein stehend. Der jüngere Forrest ist das „schwarze Schaf“ der Familie. Zu dem geplanten Treffen kommt es nicht mehr, denn der Richter stirbt vorher. Er hinterlässt ein schockierendes Geheimnis, das nur Ray kennt. Und vielleicht noch ein Dritter.
Konsalik, Heinz G. – Die braune Rose
Mit siebzehn flieht Rose aus dem Waisenhaus, um ihre Mutter zu suchen – und begegnet der großen Liebe ihres Lebens. Aber der Weg in eine gemeinsame Zukunft wird den beiden jungen Menschen durch Vorurteile, Intrigen und Missgunst verwehrt. Verzweifelt und tapfer kämpfen die Liebenden um ihr Glück. Wird sich das Schicksal noch im letzten Augenblick wenden?
Michener, James A. – Sayonara
Der amerikanische Leutnant kehrt aus Japan in die USA zurück. Noch einmal gedenkt er des Mädchens Hana-ogi, von der sich für immer trennen musste. So endet einer der schönsten Liebesromane der zeitgenössischen Literatur. Vor dem Hintergrund der faszinierenden Landschaft und der rätselhaften Rituale des Lebens im fernen Osten erzählt er vom wortlosen Verstehen zwischen Menscher verschiedener Völker.
Trott, Magda – Försters Pucki (1)
spricht mit den Tieren und Blumen, erfindet Fabeln und Märchen und begeht mit ihrem guten Kinderherzen viele Streiche, an denen auch mancher Erwachsene seine Freude haben wird.
Trott, Magda – Puckis erstes Schuljahr (2)
Hedi Sandler, das sechsjährige Försterstöchterchen, das in ungehemmter Freiheit in Wald und Feld aufgewachsen und nach vielen schlimmen Streichen aus einem argen Wildfang ein braves, kleines Mädchen geworden ist, muss nun in die nahe Kleinstadt zur Schule. Wie Pucki sich mit dem ersten Schuljahr auseinandersetzt, wie sie aus ihrem mitfühlenden Herzen heraus alle Armut aus der Welt schaffen möchte, wie sich dadurch manch heitere Verwicklungen mit dem Elternhaus ergeben, ist hübsch und spannend geschildert und man empfindet Freude über das aufgeweckte frische kleine Mädel, das sich im Sturm die Herzen aller Kinder erobert.
Trott, Magda – Pucki und ihre Freunde (3)
Pucki, das fröhliche Försterkind, geht nun schon einige Jahre in die Schule. Durch ihre Hilfsbereitschaft und ihren fröhlichen Sinn wird sie schnell der Liebling der Klasse. Sie hat viele Freundinnen, aber auch Harras, der schöne große Försterhund und die Tiere des Waldes gehören zu ihren Freunden. Sie ist nun gewiß schon mit den Jahren verständiger geworden, aber ihr überschießender Lebensmut verleitet sie doch immer wieder zu manchem lustigen Streich. Dabei hat sie die merkwürdigsten Einfälle! So hat sie sich in den Kopf gesetzt, einen Boxkampf mit ihren kleinen Freunden auszufechten! Als es aber dabei zu einem schweren Unfall kommt, gelobt sie endgültige Besserung. Lange muß sie das Bett hüten, umsorgt und gepflegt von ihrer Mutter, in der sie ihre „allerbeste Freundin“ erkennen lernt.
Trott, Magda – Pucki kommt in die höhere Schule (4)
Pucki muss das Forsthaus verlassen, den grünen Wald, Blumen, Tiere und alles, was ihr daheim lieb geworden ist und an dem sie mit der ganzen Liebe ihres reinen Kinderherzens hängt, um das Gymnasium in Rotenburg zu besuchen. Wie Pucki anfangs gegen diesen Plan der Eltern kämpft und auf die drolligsten Ausflüchte verfällt, ist wirklich köstlich erzählt. Später lebt sie sich in den neuen Schulbetrieb ein, doch nicht ohne vorher noch manche Streiche und Verwicklungen heraufzubeschwören. Als sie eines Tages Seiltänzer sieht, entsteht in ihr der brennende Wunsch, gleichfalls Seiltänzerin zu werden. Dass sie bei der Ausführung dieser Absicht mehr Angst als Freude erlebt, liegt an der Tücke des Objekts. Durch schlimme Erfahrung von dieser Leidenschaft geheilt, wird aus dem unaufmerksamen Kinde zum Schluss eine fleißige Schülerin, an der Lehrer, Eltern – und alle kleinen und großen Leser, die Puckis Lebensweg bis hierher verfolgten – ihre helle Freude haben.
Trott, Magda – Puckis neue Streiche (5)
Hedi Sandler, das allzeit lustige Försterstöchterchen, das die Leser der früheren Pucki-Bände durch manches Jahr in Freud und Leid begleitet haben, ist ein hübsches, fünfzehnjähriges Mädel geworden. Aber aus der kleinen Pucki ist zugleich auch ein richtiger Puck geworden, der immer zu übermütigen Streichen und Neckereien aufgelegt ist, ein echter Backfisch mit den Überschwenglichkeiten und Übertreibungen, die das besondere Kennzeichen dieser Jahre sind. Pucki muss die Erfahrung machen, dass jedesmal etwas Unangenehmes folgt, wenn sie über die Stränge schlägt, und nicht selten bekommt sie einen tüchtigen Denkzettel als Lohn für ihren Übermut. Pucki hat Pech über Pech mit ihren mutwilligen Unternehmungen, durch die sie sich selbst viel Leid und Kummer bereitet. Doch zürnen kann ihr im Grunde niemand, denn alles, was sie tut, entspringt ihrem lebhaften Temperament und ist nie böse gemeint. Pucki sieht dann auch ihre mannigfachen Fehler ein, und wir glauben ihr gerne, wenn sie zum Schluss dieses wieder überaus lustigen Bandes gelobt, nun wirklich in sich zu gehen und sich zu bessern.
Trott, Magda – Puckis erster Schritt ins Leben (6)
Mit siebzehn Jahren immer noch ein Heißsportn und schnell in allen Entschlüssen, so ist auch heute noch Försters Pucki. Aber nun heißt es einen Beruf zu wählen, sich auf eigene Füße zu stellen und den ersten Schritt ins Leben zu wagen. Die rauhe Wirklichkeit sieht freilich anders aus als die Welt, die sich die Phantasie eines jungen Mädchens erträumt. Und was Pucki nun erlebt, muss jeder junge Mensch so oder ähnlich erfahren, wenn er aus der Obhut des Elternhauses heraus in einen Beruf kommt, um sich auf eigene Füße zu stellen. Es ist ein besonderer Vorzug dieser Erzählung, dass nicht versucht wird, die Welt rosenrot zu malen, sondern sie lebenswahr zu schildern. Wer mit allzu hoch gespannten Erwartungen und Hoffnungen ins Leben geht, wird wie unsere Pucki enttäuscht werden müssen, weil der Alltag nicht alle Wunschträume zu erfüllen vermag. Auch Pucki bleiben daher manche Enttäuschungen nicht erspart, denn sie hat es wirklich anfangs recht schlecht getroffen. Aber sie hält tapfer durch und lässt sich nicht unterkriegen, wie bitter es auch sein mag, an fremder Leute Tisch ein kaum gegönntes Brot zu essen. An ihrer Pflichttreue wird auch Pucki stark, und sie hilft ihr über die schwere Zeit hinweg. Und weil sie immer das Herz auf dem rechten Fleck hat, werden alle jungen Leser sie lieb gewinnen und sich vornehmen, es ihr gleich zu tun.
Trott, Magda – Pucki wird eine glückliche Braut (7)
In diesem neuen Bande der Pucki-Reihe erzählt Magda Trott in ihrer lebendigen und anschaulichen Weise, oft mit fröhlicher Ausgelassenheit, von den weiteren Erlebnissen der jungen Försterstochter. Pucki besucht zunächst ein Kindergarten-Seminar, um sich ernsthaft auf einen Beruf vorzubereiten. Sie ist auch hier im Kreise ihrer Freundinnen in ihrer Überschwenglichkeit zu manchen lustigen Streichen bereit. In der Wahl zwischen ihren beiden Jugendfreunden, zwischen dem immer hilfsbereiten, jungen angehenden Apotheker und dem frischen, tüchtigen Mediziner entscheidet sich ihr Herz für den Arzt Claus Gregor, dem sie schon als kleines Mädchen Zuneigung und Vertrauen entgegenbrachte. Aber zunächst gilt es, aus Pflichtbewusstsein ihre berufliche Ausbildung abzuschließen, ehe es nach mancherlei Prüfungen und aufregenden Missverständnissen dazu kommt, dass die beiden zueinander finden. Wie Pucki sich im Kreise ihrer Freundinnen bewährt, wie sie erfüllt von der verantwortungsvollen Aufgabe ihres Berufs als Kindergärtnerin mit Ernst ihren Pflichten nacheifert, wie sie endlich auf eine mutige und tapfere Art mit allen zufälligen Widerwärtigkeiten fertig wird, bis es in einer glücklichen Stunde gelingt, doch ihren Claus fürs Leben zu gewinnen: das ist von der Verfasserin auf eine ebenso lebenswahre wie lebendige und zugleich anmutige Art geschildert.
Trott, Magda – Pucki als junge Hausfrau (8)
Pucki, nun schon zwanzigjährig, ist als junge, glückliche Ehefrau auf der Hochzeitsreise an den schönen Rhein. Wohin sie auch kommt: überall entzückt sie durch ihre sprudelnde Fröhlichkeit alle Menschen. Selbst das Herz eines alten, griesgrämigen Mannes weiß sie endlich umzustimmen und für sich zu gewinnen. Freilich geht nicht alles ohne Zwischenfälle ab, denn auch als junge Frau spielt ihr unbedachtsamer Sinn und ihr lebhaftes Temperament ihr manchen Streich. Aber an der Seite eines gereiften und klugen Mannes wächst sie schnell in den Kreis neuer Aufgaben hinein, die sie als Frau eines Arztes zu erfüllen hat. So wird sie ihm im Beruf bald Helferin und Kameradin. Wenn sie auch manchen Streich als junge Frau noch begeht, ihr gutes Herz weiß doch alles wieder auszugleichen. Was aber wirklich an guten Kräften in ihr steckt, beweist sie im Augenblick ernster Gefahr und rettet durch schnelle und kluge Überlegung bei einem Brand viele Kinder geistesgegenwärtig aus Feuersnot, ohne auch nur einen Augenblick auf sich selber bedacht zu sein.
Trott, Magda – Puckis Familienglück (9)
Die übermütige, quirlige Pucki, die noch über die Kinderjahre hinaus als junges Mädchen zu jedem lustigen Streich aufgelegt ist, kann sich auch als junge Frau von dreiundzwanzig Jahren schwer in die gesetzte Würde einer Gattin eines angesehenen Arztes hineinfinden. Wie sollte es auch anders sein, denn es ist ja nicht so leicht, sich von Grund aus zu ändern. Sie bleibt auch jetzt noch oft vorschnell mit ihren Worten, sie läuft immer noch unbedacht hinter jedem flinken Gedanken her, sie handelt immer wieder schnell und voreilig, ohne den Ausgang ihres Tuns genau zu bedenken. Aber man kann ihr niemals böse sein, denn es ist immer ihr gutes Herz, das ihr einen Streich spielt. Und weil sie immer nur das Gute will, weil sie helfen möchte, wo sie nur eine Gelegenheit sieht, und vor allem, weil uns ihre Erlebnisse mit echter Heiterkeit und wahrer Fröhlichkeit erzählt werden, erfährt der jugendliche Leser manchen Rat für seine eigene Lebenshaltung. Ihrem Manne bereitet sie freilich oft eine stille Sorge, wenn sie sich durch unüberlegtes Handeln selber in eine schwierige Lage gebracht hat. Aber durch seine Liebe und dank ihres geraden und ehrlichen Charakters findet sie dann doch den Weg zu ihrer eigentlichen Bestimmung als Frau und Mutter. Sie lernt erkennen, wo die Pflichten und Forderungen liegen, die der Alltag auch an sie stellt. Und so findet sie schließlich das große innere Glück in ihrer Ehe, freilich ein anderes, aber dafür auch um so größeres als das vermeintliche Glück, von dem sie einmal überschwenglich geträumt hat.
Trott, Magda – Pucki und ihre drei Jungen (10)
Kinder sind eine rechte Freude für die Eltern, manchmal aber auch Plagegeister! Das muss auch Pucki, die Frau eines Arztes, an ihren drei übermütigen Jungen oft genug erfahren. Aber Pucki war ja selber als Kind von überschäumender Ausgelassenheit und so wiederholt sich in den lustigen Streichen ihrer drei munteren Knaben ihre eigene Kindheit mit vielen fröhlichen Streichen. Wir wundern uns deshalb nicht darüber, dass gerade Pucki viel Verständnis für diese Dummheiten ihrer Kinder hat und dass sie viel zu nachsichtig ist. Dafür aber Kinder ein sehr feines Gefühl und diese drei Jungen nutzen natürlich jede Gelegenheit weidlich aus. Als sie es dann aber einmal zu weit treiben, sodass Gesundheit und Leben der beiden jüngsten Kinder auf dem Spiele stehen, bricht Pucki zusammen. Sie wird ernstlich krank und muss einen längeren Kuraufenthalt nehmen, um wieder ganz gesund zu werden. Während dieser Zeit werden die drei Jungen in die Obhut einer älteren Erzieherin gegeben, die es zwar mit den Kindern herzlich gut meint, aber doch zu wenig Verständnis für sie und ihre harmlosen Torheiten aufzubringen vermag. In diese beiden gegensätzlichen Erziehungsmaßnahmen hineingestellt, in die gar zu weitgehende Nachsichtigkeit und in die allzu strenge Gewissenhaftigkeit, findet die Jugend selbst einen Ausweg zu einem harmonischen Ausklang.
Trott, Magda – Pucki, unser Mütterchen (11)
Pucki ist nun die glückliche Frau eines tüchtigen Arztes und die Mutter von drei gesunden Jungen. Sie nimmt es jetzt mit der Erziehung ihrer Kinder sehr ernst. Unablässig ist sie bemüht, sie zur Wahrhaftigkeit, zur Nächstenliebe und zum Fleiß zu erziehen. Sie bringt dabei dem kindlichen Wesen volles Verständnis entgegen und bleibt in ihrer frischen und lebendigen Natürlichkeit jung und fröhlich mit der Jugend. Sie findet immer das rechte Wort, nicht nur im eigenen Haus, auch Freunden und Bekannten gegenüber. So wird sie das liebe „Mütterchen“, das stets helfend und ratend allen beisteht und das von ihren eigenen Kindern herzlich geliebt wird. Mit tiefer Innigkeit schauen die Kinder zu ihr auf, und sie wissen für ihre prächtige Mutter keinen besseren Namen als den, mit dem auch der Vater sie zärtlich ruft: Pucki. Er bleibt aus der eigenen Kinderzeit bis in diese Tage an ihr hängen, und sie lässt es mit feinem Lächeln geschehen, dass nun auch ihre Kinder sie so rufen.
Trott, Magda – Puckis Lebenssommer (12)
Mit diesem Band schließt die Reihe der ausgezeichneten und beliebten Pucki-Bände. Schon im Sommer ihres Lebens kann Pucki ernten, was sie durch alle Jahre ihres Lebens gesät hat: Glück und Liebe. Mit der ihr eigenen Herzensgüte nimmt sie zwei unglückliche, verwaiste Kinder zu sich, um ihnen die Mutter zu ersetzen und ihnen Haus und Heimat zu geben. Sie hat ja die seltene Gabe, zu trösten und zu heilen, wo immer ihr Leid und Schmerzen begegnen. Ihren eigenen Kindern ist sie der beste Kamerad und eine starke Stütze. Und so ist es kein Wunder, wenn Pucki von jedermann geschätzt und geliebt wird, da sie allen durch ihr eigenes Leben ein leuchtendes Beispiel gibt. So steht sie in einem Kreis glücklicher Menschen, und es kommt auf sie zurück, was sie selber mit nimmermüden Händen ausgeteilt und geschaffen hat.
Ury, Else – Nesthäkchen und ihre Puppen (1)
Nein! Es ist keine Kleinigkeit, sieben Kinder zu versorgen. Was gibt es nicht alles zu tun, zu waschen und plätten, zu kochen und nähen, es nimmt kein Ende. Nesthäkchen nimmt ihre Aufgaben als Puppenmutter sehr ernst. Als gar ihr Liebling, ihre Gerda, ernstlich erkrankt, ist sie ganz ratlos und sucht Hilfe bei ihrem Vater, aber auch er als Arzt kann nicht helfen. Da erbarmt sich Knecht Ruprecht persönlich der Not der kleinen Mutter und alles wird gut. Eine große Puppenhochzeit beschließt den ersten Nesthäkchen-Band, der – wie auch die folgenden Bände, alle Mädchen begeistern wird.
Ury, Else – Nesthäkchens erstes Schuljahr (2)
Der erste Schultag ist für Nesthäkchen ein großes Ereignis. Sie ist so begeistert, dass sie alle Kinder der Klasse ihre Schulfreundinnen nennt. Sie gibt sogar ein Gastspiel in der Klasse der großen Mädchen, wohin sie sich verlaufen hat. Der Zoologische Garten ist Schauplatz mancherlei Abenteuer. Nesthäkchen erlebt den ersten Schulausflug mit einer Dampferfahrt, Wandern durch rauschende Wälder, Rast in einem Forsthaus. Im Riesengebirge, dem Reiche Rübezahls, verbringt Annemarie die Ferien. Als Belohnung für gute Zensuren darf Nesthäkchen ein Kinderfest veranstalten.
Ury, Else – Nesthäkchen im Kinderheim (3)
Nesthäkchen wird zur Erholung nach einer schweren Krankheit auf die Insel Baltrum geschickt. Hier lernt unsere verwöhnte Annemie fern von Vater und Mutter sich einzufügen in eine Gemeinschaft. Die Tage auf Baltrum werden für sie zu einem großen Erlebnis: das Spiel am Nordseestrand, Bau von Strandburgen, Wattenlaufen, Muschelsuchen, Baden und Spielen mit den Wellen. Unser Wildfang gerät auch hier in ein böses Abenteuer: Nesthäkchen und Peter haben sich von der Kinderschar getrennt und müssen vor der Sturmflut fliehen, sie werden gerettet, doch die ausgestandene Angst bleibt eine ernste Mahnung.
Ury, Else – Nesthäkchen und der Weltkrieg
Klappentext folgt
Ury, Else – Nesthäkchens Backfischzeit (4)
Nesthäkchen feiert im Kreise ihrer Freundinnen den 16. Geburtstag. Noch immer ist sie zu allen Dummheiten und Scherzen bereit, auch wenn die Schule Fleiß und ganze Aufmerksamkeit fordert. Im Winter muss Annemarie mit ihren Klassenkameradinnen Schnee schippen. Es ist ein harter Winter mit wenig Kohlen und viel Eis und Schnee, aber Annemarie und ihren Freundinnen vermag er den übermütigen Frohsinn nicht zu nehmen. Wunderschöne Ferienwochen verlebt Nesthäkchen im Sommer auf dem Gutshof ihres Onkels und gewinnt einen bleibenden Eindruck von den Nöten und Freuden eines Landwirtes. Der Höhepunkt der schönen Backfischjahre ist die Tanzstunde. Nesthäkchen ist eine beliebte Tänzerin. Ein großes Ereignis ist ihr erster Ball. Nach bestandenem Abitur finden sich Annemarie und ihre Freundinnen zu einer fröhlichen Nachfeier und verabschieden sich von ihren Lehrern mit einem kleinen Stegreifspiel.
Ury, Else – Nesthäkchen fliegt aus dem Nest (5)
Ganz unbekümmert regt Nesthäkchen zum ersten Mal ihre Schwingen. Mit zwei Freundinnen fährt sie zum Studium nach Tübingen: das Studienjahr soll sie für eine Assistentenstelle in der väterlichen Praxis vorbereiten. Stunden ernsten Lernens wechseln mit heiterer Geselligkeit und frohen Wanderfahrten durch das Schwabenland. Auf einem Fest im Neckartal erwacht leise eine erste Neigung in Annemaries Herzen. Im Mai des nächsten Jahres kehrt Nesthäkchen zurück ins Elternhaus. Aus der Assistentenstelle beim Vater wird aber leider nichts. Nesthäkchen stellt jedoch Ersatz und der gute Vater ist einverstanden.
Ury, Else – Nesthäkchen und ihre Küken (6)
Nesthäkchen begegnet uns in diesem Band als glückliche Mutter wieder. Den drolligen Gesprächen ihrer Kinder Vronli, Hansi und Ursel lauscht sie nur zu gerne, auch ist sie den Kleinen eine einfallsreiche Spielgefährtin. Fröhlich feiert Annemarie mit dem geliebten Mann, den Kindern, Eltern und Freundinnen den 7. Hochzeitstag. Eines Tages fliegt auch ihr Vronli zum ersten Mal aus dem Nest, es muss zur Schule. Vor Schicksalsschlägen bleibt sie indes nicht bewahrt. Eine Feuersbrunst bedroht das Leben der Kinder und zerstört ihr Heim. In der Wohnung des Nachbarn Pfefferkorn erhält die Familie Notunterkunft. Das alte Nest wird wieder hergestellt. Doch neue Sorgen, Wirtschaftssorgen kommen. Niemals aber lässt Annemarie sich entmutigen, tapfer geht sie gegen alle Schwierigkeiten an: Sie schneidert selbst und lernt feinplätten. Auf dem Gutshof des Bruders Klaus an der Wasserkante findet sie verdiente Erholung. Die Doppelverlobung des Bruder Klaus und des Neffen Peter mit Nesthäkchens Freundinnen Ilse und Marlene beendet dieses spannende Buch.
Ury, Else – Nesthäkchens Jüngste (7)
Ursel, Nesthäkchens Jüngste, möchte gerne Sängerin werden. Aber auf Wunsch ihres Vaters muss sie als Banklehrling beginnen. Die frohen Stunden der Hausmusik mit einem brasilianischen Geschwisterpaar sind ihre größte Freude. Der Musik verdankt Ursel ihr Lebensglück, aber anders als sie gedacht. Sie verlobt und vermählt sich mit Milton Tavares, ihrem Musikpartner, dem Sohn eines brasilianischen Kaffeekönigs. In der gemeinsamen Liebe zur Kunst haben sich ihre Herzen gefunden.
Ury, Else – Nesthäkchen und ihre Enkel (8)
Frau Ursel, Nesthäkchens Tochter, lebt nun in Sao Paulo, wo ihr Gatte große Kaffeeplantagen besitzt Sie ist ihrem kleinen Sohn Juan und ihren Zwillingstöchtern Anita und Marietta eine gute Mutter. Die größte Freude für Nesthäkchen ist die Ankunft ihrer Enkeltöchter in Deutschland. Doch nicht nur Freude, sondern auch Enttäuschung bereiten die Zwillingsschwestern; denn nur schwer – das gilt besonders für Anita – gewöhnen sie sich an europäische Anschauungen und Gebräuche. Als Ursel mit ihrem Gatten unerwartet zu einem mehrmonatigen Deutschlandbesuch eintrifft, kann Nesthäkchen sich selbst davon überzeugen, dass ihr Kind sein Glück im Tropenland gefunden hat, ihr Opfer war nicht umsonst. Und mit leichterem Herzen fügt sie sich in die neue Trennung.
Ury, Else – Nesthäkchen im weißen Haar (9)
Marietta, Nesthäkchens blonde Enkelin, hat sich entschlossen, in Deutschland zu bleiben. Tief und fest hat die zarte Brasilianerin im deutschen Boden Wurzeln geschlagen. Wohl geht ihr die Trennung von ihrer Zwillingsschwester sehr nahe, doch die Aufgabe, die sie als die ihre erkannt hat, geht vor. Als Sozial-Fürsorgerin findet das in Luxus und Überfluss aufgewachsene Mädchen Sinn und Ziel seines Lebens. Auf einer Italienreise trifft Marietta in Genua ihren aus Amerika heimgekehrten Vetter Horst und reicht ihm nach Vollendung ihrer großen Aufgabe die Hand zum gemeinsamen Lebensweg.