Kleiner Mann – was nun?
Buchtitel: Kleiner Mann – was nun?
Originaltitel: Kleiner Mann – was nun?
Taschenbuch: 396 Seiten
Verlag: Aufbau Verlag
Genre: Roman
Erstveröffentlichung: 1932
Der Verkäufer Johannes Pinneberg und seine Freundin Lämmchen erwarten ein Kind. Kurz entschlossen heiratet das Paar, auch wenn das Geld immer knapper wird. Trotz Weltwirtschaftskrise und erstarkender Nazis nimmt Lämmchen beherzt das Leben ihres verzweifelnden Mannes in die Hand. In dieser rekonstruierten Urfassung führt ihr gemeinsamer Weg noch tiefer ins zeitgenössische Berlin, ins Nachtleben und in die von den „Roaring Twenties“ geprägten Subkulturen. Die politischen Probleme der damaligen Zeit werden so plastisch wie in wenigen anderen Texten.
Dieses Buch zeigt, dass früher auch nicht alles besser war. Es nur anders ***. Der kleine Mann von damals hatte fast nichts; deutlich weniger als wir heute, wenn wir nörgeln. Gerade jetzt in der Corona-Zeit empfand ich dieses Buch als sehr drückend und deprimierend. Gerade, wenn andere Büchern und Serien immer nur die rosigen Zeiten von damals zeigen, wird hier doch ganz klar, wieso es zur Machtübernahme der NSDAP kommen konnte. Ein Fakt, der beim Vergleich zur heutigen Zeit ein wenig Angst macht…
4 Sterne
Gelesene Seiten: 396 Seiten
Lesezeit: 12 Tage
Preis: 3,49 €
Besuchte Kontinente: Europa
Besuchte Länder: Deutschland
Besuchte Orte: fiktive Orte in Pommern, Berlin