Siepen aus dem Stefan

Das Seil

Autor: Stefan aus dem Siepen
Buchtitel: Das Seil
Originaltitel: Das Seil
Taschenbuch: 175 Seiten
Verlag: dtv
Genre: Roman
Erstveröffentlichung: 2012

Klappentext

Ein abgelegenes, von Wäldern umschlossenes Dorf. Einige Bauern führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas vermeintlich Belangloses: Einer der Bauern findet auf einer Wiese am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neugier verbreitet sich im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in ein ebenso gefährliches wie bizarres Abenteuer: Das Ende des Seils kommt auch nach Stunden nicht in Sicht – und die Existenz des ganzen Dorfes steht auf dem Spiel.


Meine Meinung

Was ein kranker ***… Meine Deutschlehrerin wäre hochgradig begeistert! Ich habe selten ein nutzloseres Buch gelesen, aber ich meine, die Botschaft dahinter verstanden zu haben. Im Grunde ist das Buch aufgebaut wie eine Fabel und ich musste sehr schnell an die Menschheit an sich denken und im weiteren Verlauf auch schnell an Hitler und den zweiten Weltkrieg. Wie blöd Menschen doch sein können! Es geht ihnen gut, sie haben genug zu essen, eine heile Umwelt, eine Familie, die sie liebt und plötzlich ist da diese eine Sache (in diesem Fall das Seil), und sie spielen alle verrückt! Plötzlich ist nichts mehr wichtig als dieses eine Ding, vernebelt ihre Sinne, sie lassen sich voll und ganz drauf ein, einer wird der „Leitwolf“ und alles, was er sagt, wird plötzlich gut. Ob es die Plünderung eines verlassenen Dorfes ist, was man fünf Minuten vorher noch vollkommen abgetan hatte oder die Wanderung über Wochen, obwohl man schon keinen Bock mehr hatte. Nur um hinterher sagen zu können: „Der hat uns ja beeinflusst, wir wollten das ja alles gar nicht.“ Ja nee, ist klar… Da werden wichtige Dinge zurückgelassen, da wird die Ernte unbrauchbar, weil man sich mitten in der Erntezeit davon macht, alles andere ist nebensächlich, plötzlich wird man habgierig und nimmt und streitet sich wegen Dingen, von denen man vorher nicht mal dachte, dass man sie überhaupt brauche. Und alles nur, um am Ende ernüchtert feststellen zu müssen, dass alles Unsinn war und sie sich nichts mehr sehnen, als das Leben, das sie zuvor hatten…. So gesehen ist es wirklich eine Fabel, denn dass mitten durch den Wald, kilometerweit, ein (?) Seil liegt, das keinen Anfang hat und wie es auch immer dahin gekommen sein sollte in einer Zeit, die laut Beschreibung das Mittelalter sein könnte…

Muss man nicht unbedingt gelesen haben 😉 Da reiht es sich ein in die Riege um den „Schimmelreiter“, „Mutter Courage“ und womit man in der Schule nicht noch alles gequält wurde!


Fazit

3 Sterne


Statistiken

Gelesene Seiten: 153 Seiten
Lesezeit: 4 Tage
Preis: 14,99 €
Besuchte Kontinente: ???
Besuchte Länder: ???
Besuchte Orte: ???