Todesmelodie
Buchtitel: Todesmelodie
Originaltitel: Todesmelodie
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Genre: Krimi
Erstveröffentlichung: 2012
Gleich der erste Fall nach ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst verlangt Julia Durant, die immer noch unter dem Trauma ihrer Entführung leidet, wieder alles ab: In einem WG-Zimmer wird eine Studentin aufgefunden. Sie wurde grausam gequält und schließlich getötet, am Tatort läuft der Song Stairway to Heaven . Verbissen ermittelt das K11 die mutmaßlichen Verdächtigen, und das Gericht verurteilt sie zu hohen Haftstrafen. Zwei Jahre lang wähnen sich alle in dem Glauben, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde. Doch dann taucht ein weiterer toter Student auf, und wieder spielt dasselbe Lied.
Meine Meinung
Das Buch hat sich eigentlich mein Mann gekauft, aber was hier rumliegt, wird auch gelesen, wenn es sich auf dem Klappentext halbwegs interessant anhört. Also der Fall, um den es im Buch geht, ist eigentlich sehr interessant. Es geht um brutal ermordete Prostituierte und weitere Personen. Das ist auch alles interessant umgesetzt. Es wird auch immer abwechselnd die Geschichte des Täters und der Ermittler beschrieben, was ich ja bekanntlich mag. Was ich aber gar nicht mag, sind urlange, unwichtige Umschreibungen… Ich brauche keine kompletten Wegbeschreibungen mit Angaben jeder Straße, jedes markanten Gebäudes auf der Straße und mich interessiert auch nicht, warum gerade diese Straße in Frankfurt vierspurig ist… Dazu wurde sehr viel Zeit investiert, um die private Geschichte der Ermittler aus vorherigen Romanen zu erzählen. Ich gebe dem Buch trotzdem nur 3 Schmetterlinge, obwohl dieser Roman von zwei Autoren geschrieben wurde. Daniel Holbe übernahm den angefangenen Roman vom verstorbenen Andreas Franz. Ich denke es ist schwierig, wenn man den Stil des Autors zu übernehmen versucht.
3 Sterne
Gelesene Seiten: 432 Seiten
Lesezeit: 9 Tage
Preis: 9,99 €
Besuchte Kontinente: Europa
Besuchte Länder: Deutschland
Besuchte Orte: Frankfurt